Sunday, August 23, 2009

Why Not Allowed To Shower Before Waxing

sardonismus the present.

david lachapelle There's a writer's block. In a secure staccato the keywords race through his head. Longing, loneliness and the murderous word love. I am satiated, like so many of my peers. We indulge in a frenzy of consumption and culture. The suggestion of infinity, is sold to us as a product. We accept with gratitude. Do we allow ourselves to educate hedonists? We laugh without restraint until the Dispositonskredit ausgereizt und vom Monat noch zu viel übrig ist, um diesen Umstand zu ignorieren. Hier beginnt, dann das Leid: Wir wollen ausgleichen. Wir wollen "auf Null kommen". Der Sardonismus liegt darin, dann zu akzeptieren, dass es sich um das Ziel handelt, nichts zu besitzen. Das krampfartige sardonische Gelächter, an dem die Seele unbeteiligt ist. Das Leid ist also nicht schmerzhaft genug. Die betäubende Wirkung des Konsums ist ein Narkotikum. Das Viertel in dem du lebst ist repräsentativer geworden, als der Inhalt deines Buchregals. Die Ray Ban Aviator küsst die Ray Ban Wayfarer. Urbane Liebe.

Der Sardonismus unserer Gegenwart. Eine Reflexhandlung. Ein Versuch der Sprachlosigkeit zu entfliehen. Es braucht nicht viel geredet werden, wenn die Oberfläche alle Fronten klärt. Es wird erstmal munter selektiert, bevor der eigentliche Mensch in den Vordergrund gerückt wird. So entsteht eine gespaltene, misstrauische Gesellschaft, die einem strukturlosen Wandmosaik gleicht. So farbenfroh und kunstvoll es auch scheint, hinterlässt es einen ahnungslosen Betrachter. Was will der Künstler mir hiermit sagen? Das Chaos lässt keine Entspannung zu, es steht in Opposition zu Kosmos. Es ist die Disharmonie.

Lösungsvorschläge gibt es. Marx setzte damit an zu sagen, dass unser Sein das Bewusstsein bestimmt. Möglicherweise hat er im gesamtgesellschaftlichen Kontext damit recht. Sicher ist man sich nicht und muss man auch nicht sein. Die kleinste Einheit in unserer Gesellschaft sind schließlich auch wir selbst. Hier beginnt die Veränderung meist mit einem persönlichen Paradigmenwechsel - also einer radikalen Veränderung im eigenen Bewusstsein. Dazu müssen wir nicht erst Asketen werden.

Nebenbei gibt es noch Zustände zwischen Askese und Libertinage. Grauzonen. Der mutige Spagat. Das kann wehtun, wenn man lange bequem auf weichen Kissen gesessen und einen Ipanema nach dem anderen geschlürft hat. Ein vielzitiertes Sprichwort lautet: Schmerz ist, wenn die Schwäche den Körper verlässt. Hier passt es vortrefflich. Ich halte nicht viel von einem weltfremdem Exil, auf einer spirituellen Insel. Die Erleuchtung erscheint mir als schamloses Versprechen. Also doch lieber der Spagat und das ultimately, this is not the recipe for mutual happiness. Once you're out of the car from the consensus sardonistischen tinkering and private mosaic, then is not everything even gold. The stunning declines, the anesthesiologist is on vacation and runs the operation life more simple. Just one was still packed in cotton wool. We remember: Aviator Wayfarer kisses. So it can happen then, that night after night lying awake and alone.

So turn then the staccatohaften thoughts. Longing, loneliness and the murderous word love. Until one day someone comes along and there continues to write, where you'll find no more words. Against longing only helps performance, solitude found only in togetherness a master and love ceases to be, if it is felt on a murderous word. Only then can a cosmos in which the immensity no suggestion, not a product anymore.

refer.
_foto: David LaChapelle. awakened

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